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By the way 229 – was sich die Mitglieder des VfB Stuttgart mal fragen sollten...
28.09.2016
Man will dem neuen VfB-Trainer Hannes Wolf ja von ganzem Herzen viel Erfolg wünschen, mit attraktivem Fußball von Sieg zu Sieg, Aufstieg und einen Re-Start in der Bundesliga wie einst in der Saison 1977/78. Auch Sportvorstand Jan Schindelmeiser möge sich feiern lassen für seine mutige Trainerwahl, für klare Ansagen und das glückliche Händchen bei den Spielertransfers. So soll es sein und nicht anders.

By the way 228 – von Oldschool-, Laptop- und iWatch-Trainern. Und vom über alle sieben Berge jagen (IOC, VfB-Aufsichtsrat)...
21.09.2016
Einer meinte neulich, ich solle mich doch freuen. Schließlich bekäme ich jetzt meinen Tuchel als Trainer des VfB Stuttgart. Natürlich spielte er damit nicht nur auf die Verpflichtung von Hannes Wolf (von dem noch zu sehen sehen sein wird, ob er ein Mini-Klopp ist oder ein Mini-Tuchel) an, sondern auch auf meinen lang gehegten Groll gegen den Aufsichtsrat des VfB, weil dieser, und dabei bleibe ich, Thomas Tuchel als Trainer des VfB geradezu aktiv verhindert hat.

By the way 227 – quo vadis VfB? Weiter nach dem Motto „Hire and Fire and Abfindung“? Oder doch endlich den Aufsichtsrat abwählen?
14.09.2016
Angesichts der Entwicklung des VfB Stuttgart in den letzten Jahren sollte man meinen, eine derartige Folge derart eklatanter, fast schon vorsätzlicher Fehlentscheidungen sollte locker reichen, einen über seine Kontrollfunktion hinaus äußerst exekutiv tätigen Aufsichtsrat zum Rücktritt zu bewegen. Zumal dieses Gremium ja schon seit Jahren die Entlastung durch die Mitglieder verweigert wird – zuletzt mit knapp 72%.

By the way 226 – Transparenz a la VfB Stuttgart inkl. Demokratisierungspaket a la Wolfgang Dietrich...
07.09.2016
Die Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart am 9. Oktober rückt näher, und wie angekündigt tut der Verein im Vorfeld alles, um eine Atmosphäre größtmöglicher Transparenz zu erzeugen. Dazu gehört unbedingt, dass der Aufsichtsrat einen aus seiner Sicht „optimalen“ Kandidaten für das Präsidentenamt zur Wahl vorschlägt, der Wochen nach der Kür erst mal von mehreren Posten in mehreren seiner Firmen zurücktreten muss, um überhaupt der Vereinssatzung (und höchstwahrscheinlich auch den Ansprüchen der DFL) formal genügen zu können. Dazu gehört natürlich auch, dass der Kandidat zunächst einmal den Weg eines mehr als schwammigen BILD-Interviews wählt, um dem Wahlvolk seine Sicht der Dinge zu erläutern. Selbstredend sagt er weder darin noch sonstwo irgendetwas Brauchbares über die Verflechtungen seiner zahlreichen Firmen und unzähligen Tochterfirmen, ganz zu schweigen von den Anteilen, die er bis heute an den Firmen hält oder nicht hält. Firmen im Übrigen, deren Führung und Kontrolle jetzt halt sein Sohn inne hat. Zurückgetreten, raus aus dem Handelsregister, das läuft schon, Wolle, damit können wir das Ding durchziehen.

By the way 225 – Same procedure, last year, every year. Der VfB mit Ansage gegen die Wand
31.08.2016
Dass die vergangene Saison des VfB Stuttgart so ganz ohne Windel voll in die Hose ging, das war klar. Mit Ansage. Nicht nur hier. Denn ein allgewaltiger Aufsichtsrat, der Thomas Tuchel verhindert und dafür auf Geheiß des Anwalts Christoph „Palpatine“ Schickhardt nach Grinsepräsident Wahler auch noch Robin Dutt verpflichtet, der will esoffenbar nicht anders. Und eben weil er es offenbar nicht anders will, hat er nach langem Gewürge den seit sechs Jahren in der Branche mehr oder weniger tatenlosen Jan Schindelmeiser verpflichtet. So spät wie nur irgend möglich. Am 8. Juli. Seitdem sind wie viele Wochen vergangen? Seitdem fanden wie viele Trainingseinheiten statt? Seitdem haben wie viele potentielle Neuzugänge mal mit der Mannschaft trainiert? Ob er trotz seines laut Aufsichtsrat doch so hervorragenden Netzwerks keine Spieler kannte, ob ihm keine Spieler gut genug erschienen für den VfB, ob keine Spieler kommen wollten – wer weiß das schon. Tatsache ist aber, dass mal wieder bis ganz kurz vor Schließung des Transferfensters quasi nichts passiert ist. Auch wenn polnische angebliche Innenverteidiger-Kanten verpflichtet werden, die sich dann doch wieder hinter – wait for it - Sunjic anstellen müssen. Auch wenn der VfB mit Ben Pavard einen weiteren jungen Innenverteidiger verpflichtet, dererst mal viele Wochen braucht, um sich überhaupt mit seinen Nebenleuten verständigen zu können. Auch wenn dann noch ein junger Japaner und Portugiese für die Offensive kommen: Die alten Baustellen sind die neuen Baustellen. Und sicher wie das Amen in der Kirche kommt irgendwann demnächst die Aussage, die Mannschaft könne in der Kürze der Zeit ja noch gar nicht eingespielt sein. Mal schauen, wie groß der Rückstand auf die Spitze ist, wenn das Team mit demallerhöchsten Etat der Liga dann irgendwann eingespielt ist. Die Presse bejubelt derweil brav Sama und Öczan, die Fans brechen in Euphorie aus wegen des jungen Franzosen, der in der vergangenen Saison überhaupt nur zwei Spiele über 90 Minuten absolviert hat, das letzte davon im Januar. Wäre ja auch nicht zumutbar, die Personalie Schindelmeiser und die vergangenen sechs Jahre malkritisch zu hinterfragen. Beziehungsweise diejenigen, die Schindelmeiser geholt haben. Die auch schon Dutt geholt haben. Dessen Transfers ja seinerzeit mindestens ebenso bejubelt wurden wie die von Schindelmeiser jetzt. Der ewige Kreislauf beim VfB...

By the way 224 – immer noch die selben Baustellen, aber drei Punkte im Sack. Und jetzt?
10.08.2016
Drei Punkte. Im ersten Saisonspiel. Überragende Stimmung im ausverkauften Stadion. Alle in Weiß. Und eine erste Halbzeit, in der der VfB Stuttgart vom FC St. Pauli hergespielt wurde, dass man sich die Augen rieb. Beziehungsweise nicht rieb, weil es ging ja quasi genauso weiter wie in der vergangenen Saison. Mit einer Innenverteidigung, die weder erstligareif noch zweitligareif ist. Mit nicht vorhandenem Spielaufbau. Mit einer Truppe von himmelschreiender Hilflosigkeit. Dass der zweite Treffer für die Gäste nicht fiel, sondern vom Innenpfosten gemächlich über die gesamte Torlinie wanderte ohne reinzugehen, das war nichts weniger als ein Wunder. Und da es Wunder ja angeblich immer wieder gibt, fiel der VfB irgendwie nicht komplett auseinander, rettete sich in die Pause und gewann am Ende das Spiel. Wegen Maxim. Und weil St. Pauli körperlich abbaute. Nicht mehr jeden Kopfball gewann. Und nun sind wir da, wo wir schon häufiger waren. „Gebt der Truppe doch Zeit!“, „War doch klar, dass das kein Selbstläufer wird!“, „Drei Punkte, isch doch alles gut!“, „Unsere Fans sind Champions League!“ So heißt es jetzt mal wieder. Fraglich jedoch, ob unsere Fans den Laden nicht auseinandergenommen hätten, wenn es mit 0:2 in die Pause gegangen wäre.

By the way 223 – wir malen uns das Leben bunt – doch dass der VfB Schwaben kauft, darauf warten wir vergeblich...
03.08.2016
Emotionaler Tag heute, und das nicht nur, weil letzter Text vor dem ersten Spiel des VfB Stuttgart in seiner ersten Zweitligasaison nach 1977. Früh um Sechs schon K1 zum Flughafen gebracht und für ein Jahr ins Ausland verabschiedet. Sollten Sie hier also irgendwo verlaufene Tinte erkennen, so ist mir vielleicht ein kleines Tränchen aufs Papier geraten. Nicht unwahrscheinlich, dass diesem Tränchen ab Montag zahlreiche weitere folgen werden, denn da, wie gesagt, startet der VfB gegen den FC St. Pauli in die Zweitligasaison. Ob das Freudentränen werden oder Tränen der Enttäuschung? Nun, aufgrund der jahrelangen Desillusion in dieser Sache sollte man eigentlich mit leerem Blick die Spiele verfolgen und nichts anderes erwarten als den sofortigen Wiederaufstieg – als Pflichtaufgabe, versteht sich, nicht als Anlass, allzu wild zu feiern.

By the way 222 – Wolfgang Dietrich: Super-Super Präsident, oder einer der Typen, von denen der VfB schon viel zu Viele hat?
28.07.2016
Ob die Personalie des ehemaligen Stuttgart 21-Sprechers Wolfgang Dietrich im Rahmen der Spekulationen um das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart letzte Woche durchsickerte, um den Namen zu diskreditieren, oder ob es sich einfach um eine unabsichtliche Indiskretion handelte, darüber kann zum jetzigen Zeitpunkt nur gemutmaßt werden. Der Verein selbst hat sich dazu noch nicht konkret geäußert, und auch auf Nachfrage wurde lediglich auf die Aussagen des Aufsichtsrats Porth bei der Vorstellungs-PK des neuen Sportvorstandes Jan Schindelmeiser verwiesen. In dieser unserer heutigen Welt wird man aber davon ausgehen müssen, dass nichts einfach so geschieht, sondern dass immer ganz konkrete Absichten dahinterstecken.

By the way 221 – wer krank ist, der schluckt Pillen. Und wer doof ist, der schluckt die falschen...
20.07.2016
Es ist zum aus der Haut fahren! Da sucht der gerade abgestiegene VfB Stuttgart fast zwei Monate lang einen neuen Sportvorstand, kündigt große Lösungen an – und verpflichtet dann Jan Schindelmeiser. Dieser kommt sympathisch daher, hat nach eigenen Aussagen sechs Jahre lang irgendwelche nicht näher genannten Leute beraten und ansonsten an einem alten Porsche rumgeschraubt. Natürlich verfügt er wie sein unsäglicher Vorgänger Robin Dutt über „hervorragende Netzwerke“. Der Clou ist aber, dass dieser Jan Schindelmeiser, der neue Gesamtverantwortliche Sport, bei seiner Antritts-Pressekonferenz durchblicken lässt, die Spiele bis zum 31. August (Schließung Transferfenster) zählten erst mal gar nicht, weil der Kader bis Saisonbeginn am 8. August noch weit entfernt sei von Konkurrenzfähigkeit in Sachen Wiederaufstieg. Kann man ihm nicht verübeln, denn wer wollte behaupten, der aktuelle Kader garantiere den Erfolg. Aber: Neben ihm auf dem Podium sitzt Aufsichtsrat Porth, der Herrn Schindelmeiser als den neuen Personalvorstand begrüßt. Und genau dieser für sich allein völlig nebensächliche Lapsus verdeutlicht, dass der VfB keineswegs auf dem Weg zum Wiederaufstieg ist sondern vielmehr weiterhin an einer schweren Krankheit leidet die da heißt: Aufsichtsrat.

By the way 220 – weniger Bewegungsspiele, mehr Experimente: Der VfE Stuttgart hat einen neuen Sportvorstand...
13.07.2016
Bei der Bild-Zeitung in Berlin klopfen sie sich heute noch auf die Schenkel, obwohl das mittlerweile fast 20 Jahre her ist. „Eine unserer besten Überschriften“ sagen sie zu der großen Headline über einen Artikel, der vom Wirken des Jan Schindelmeiser bei Tennis Borussia Berlin handelte. „Schwindel-Meister“ stand da ganz ekelhaft in großen Worten. Allerdings ist das Ganze wie gesagt 20 Jahre her, und der Partner von Schindelmeisers TeBe Berlin war damals die Göttinger Gruppe – die Älteren unter uns wissen mehr. Alles halt nicht ganz so seriös.

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