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By the way 251 – was mich als VfB-Mitglied mehr interessiert als die Fragen von Gunter Barner...
22.03.2017
Das Thema „Ausgliederung“ beim VfB Stuttgart nimmt langsam aber sicher Formen an, in der Presse werden bereits die ersten Fragen vorgelegt bzw. von Gunter Barner wie zur allfälligen Abholung bzw. Beantwortung durch Herrn Dietrich hingestellt, da kann der Gesprächspartner noch so ehrlich kritisch sein. Fragen, die ich mir als Vereinsmitglied stelle, sehen anders aus. Denn noch sind wir ja ein Verein. Und ein Verein gehört seinen Mitgliedern. Die Gremien des Vereins fungieren lediglich als Treuhänder für die Mitglieder. Von „Treuhänder“ ist der Weg nicht weit zu „Vertrauen“. Und da sei deutlich an die Satzungsänderungen erinnert, die die Vereinsführung fintenreich auf der Mitgliederversammlung 2016 vergeblich durchzubringen versuchte. Zur Rolle des Vorstands hieß es da u.A., er „(...) unterliegt vorbehaltlich ausdrücklich anderweitiger Festlegung in dieser Satzung in Angelegenheiten, die direkt oder indirekt die Rechte des Vereins hinsichtlich seiner Beteiligungsgesellschaften betreffen, keinen Weisungen anderen Organe des Vereins.“ Bitte den letzten Satz sorgfältig lesen und überlegen, wie das zusammenpasst mit dem „Vertrauen“.
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By the way 250 – handsome Hannes und die Scheinriesen, und eitel Sonnenschein über der Propagandafront...
15.03.2017
Es ist beim VfB Stuttgart mal wieder alles viel zu positiv. Autor eingeschlossen. Denn eigentlich ging ich davon aus, dass wir die Tabellenführung bis zum Aufstieg nicht mehr hergeben. Im Unterschied zu vielen Fans und Teilen der schreibenden Stuttgarter Presse, die in bester Barner-Tradition Spieler und Spielsystem durch die Bank mit warmen Worten bedenken, zog ich meinen Optimismus allerdings ausschließlich aus der Tatsache, dass die anderen einfach zu schlecht sind. Denn gut, das sind wir nicht.
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By the way 249 – der Gascoigne vom Gaskessel?
08.03.2017
Montagsspiele nerven. Hinrunde gegen Braunschweig ja sogar Dienstag. Kann man seinen Mittwochstext nicht locker vorschreiben. Muss man abwarten, weil es könnte ja was Erwähnenswertes passieren on the pitch. Und wenn man mal Pause macht, eine Woche zum Ski, dann grätscht Herr Großkreutz rein. Fisch fast fatal, quasi. Denn dann erreicht einen schon Dienstags im Skilift eine Sprachnachricht mit ziemlich derbem Inhalt. Und während die Medien knapp drei Tage lang nur Softberichterstattung zum Thema betreiben, da fragt man sich, ob der offenbare Puffbesitzer nur ein widerlicher Wichtigtuer ist, oder ob das tatsächlich alles so stimmt. Und dann wird ein Detail nach dem anderen bestätigt. Und dann kommen doch tatsächlich Leute und fordern, der Verein sollte den Fisch wieder einstellen, jeder mache mal Fehler. „Deutsche Presse halt die Fresse!“ rufen sie und fordern den BILD-Boykott.
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By the way 248 – vom Topmodel zum Toptrainer. Big D dreht die großen Räder.
22.02.2017
Big D erinnerte sich: Er war überfordert damals. So viele Mädels. Er hätte doch erst später bei GNTM einsteigen sollen. Aber Pragmatiker, der er war, hatte er natürlich schon in der ersten Folge seine Favoritin gefunden und damit goldrichtig gelegen. Die Giuliana war’s, ganz klar. Wir hatten einen schwulen Bundestrainer, eine Frau als Kanzler, da war die Transgender-Tussi als Germany’s Next Topmodel doch nur der logische nächste Schritt.
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By the way 246 – warum „Big D.“ umgedrehte Elegien summt. Und wie er die „Slim-Frage“ löst...
13.02.2017
„Slim“ hatte versagt. Auf der ganzen Linie. Und D., „Big D.“ hatte es kommen sehen. Von Anfang an. War nur ein wenig nachlässig geworden angesichts des Selbstläufers, zu dem seine Präsidentschaft sich entwickelt hatte. Zu sorglos, zu wenig wachsam, zu viel hatte er geliefert. Kampagne, Wahlsieg, den zweiten Daimlermann im Aufsichtsrat platziert, Ausgliederung, Aufstieg, es war alles gelaufen wie am Schnürchen.
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By the way 245 – Feinstaub, Feds und VfB. Aus dem Leben des „Big D“...
01.02.2017
D. feixte diebisch. Die drei jungen Albinorhinos bzw. deren Häute und Hörnchen aus Südafrika raus und nach good old Stuttgart rein zu bringen war nicht einfach gewesen. Aber er hatte ja seine Leute. „Viva la Familia grande“, dachte er in sich hinein und nahm sich einen Fruchtsaft aus der Bar, die im Fond seiner Limousine gut bestückt bereit stand. So ließ sich jeder Stau aushalten. Ein einziger Stillstand in Stuttgart wieder – die Deppen von der VVS konnten ja nicht mal die wenigen Bahnen fahren lassen, die wegen der zahlreichen Baustellen für Stuttgart 21 überhaupt noch fahren konnten. Logisch dass die Leute dann lieber das Auto nahmen, da konnten Fritz und Winne noch so laut rumheulen wegen des Feinstaubs.
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By the (other) way 244 – ab jetzt mit anderer Draufsicht. Auf die Dinge. Beim VfB Stuttgart. Punkt.
26.01.2017
Sie immer mit Ihren Fragen. Gehen Sie doch bitte woanders spielen. Wir haben da nämlich ein paar alternative Fakten. Es ist alles ganz anders. Punkt! Also hören Sie doch bitte auf, am Verein für Bewegungsspiele von 1893 herumzumäkeln. Natürlich spielt ein Jean Zimmer nicht. Obwohl er für schlappe 2,5 Millionen Euro gekauft wurde. Er wurde ja auch nicht für die zweite Liga gekauft sondern für die Erste. Von Robin Dutt. Der sich damit gegen mindestens einen im erstklassig Werden begriffenen Konkurrenten durchsetzen konnte. Und der mit diesem Deal den Pfälzern seinerzeit quasi den Arsch gerettet hat, finanziell. Fanfreundschaft und so.
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By the way 243 – wer neuer DFB-Sportdirektor wird. Und wie toll die Jugendarbeit des VfB Stuttgart ist.
19.01.2017
Schon arg, dass mein Gag mit dem Autokorso letzte Woche so wenig gefeiert wurde. Also dem Nicht-Korso. Weil der VfB Stuttgart zwar am Saisonende irgendwie aufsteigt, die Stadt Stuttgart aber den Feinstaubalarm ausruft und den Korso einfach verbietet. Dabei war ich sehr beunruhigt im Vorfeld, dass mir den jemand wegschnappt. Oskar Beck, Gunter Barner, whatever. Und dann alle so: Hahaha. Und ich so: Grmpf! Weil den hatte ich ja schon seit der Silvesternacht im Kopf, alles andere nach und nach drum herum gebaut. Und am Ende denken die Leute, der Dietrich und sein ominöser Kumpel hätten tatsächlich auf weiße Nashörner geschossen. Mit Maschinenpistolen. Und den Korso-Gag überlesen sie.
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By the way 242 – die Rückrunde, eine Fiktion?
12.01.2017
Horst R. war ganz schlecht drauf. Die misslungenen Feiertage lasteten auf seinem Gemüt, das unmäßige Fressen lag ihm immer noch schwer im Magen. Als einer der wenigen Richter unter lauter Richterinnen am Amtsgericht Bad Cannstatt hatte er seit dem 5. Januar wieder Dienst, und inmitten all der todlangweiligen Zivilsachen kreisten die Gedanken des bekennenden Kickers-Fans vor allem um ein Thema: Wen konnte er büßen lassen für seine schlechte Laune? Die Hauspost am Morgen des 9. Januar 2017 brachte die Lösung seines Problems.
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By the way 241 – gute Wünsche zur Winterpause, und nur ein kleiner Sprung im Raum-Zeit-Kontinuum...
21.12.2016
Heute mal wieder ein herzliches Dankeschön an alle, die das hier regelmäßig oder unregelmäßig mitverfolgen, abonnieren, weiterleiten, teilen, posten, retweeten, liken und herzen, mit Kommentaren und Empfehlungen fördern, mit juristischer Expertise helfen, anrufen, mailen, schreiben oder mich gleich persönlich ansprechen. Und auch an alle, die das kritisieren, ob konstruktiv oder nicht, die sich drüber lustig machen, haten, ignorieren, schimpfen und was noch alles. Besonderer Dank nochmals an Oliver Fritsch von der Zeit für die Nominierung zum Fußballblog des Jahres bei der deutschen Akademie für Fußballkultur. Ihr alle seid dem exponierten Umsonstschreiber Lohn und Motivation.
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