|
By the way 299 – mit der Frage, ob die Fragen verboten sind oder die Antworten. Und mit einer Botschaft an alle Kriecher...
02.05.2018
Es war vorherzusehen, dass man mir in Reaktion auf By the way 298 altersmildebedingten Schmusekurs vorwerfen würde. Wobei „vorwerfen“ eigentlich nicht der richtige Begriff ist, denn die meisten der zahlreichen Reaktionen waren durchaus positiv, Altersmilde Zwinkersmiley, sozusagen. Und natürlich bekomme ich von ganz unterschiedlichen Leuten aus ganz unterschiedlichen Ecken sehr genau mit, dass eine bestimmte Person innerhalb des Vereins VfB Stuttgart mich bei den Leuten madig machen will. Mich diffamieren will. Und ich frage mich: Warum eigentlich?
|
By the way 298 – Persönliches zum Klassenerhalt. Und was die einen haben, der andere aber nicht...
25.04.2018
Es war ja schon vor dem Spiel des VfB Stuttgart gegen Werder Bremen sehr schön im Stadion. Heldenwetter, volles Haus, super Stimmung auf den Rängen, alle gut gelaunt, ein würdiger Rahmen für das schöne Inklusionsprojekt mit der Brenz Band.
|
By the way 297 – der VfB zu langweilig fürs Einzelspiel, und wo sind eigentlich die Millionen hin? Und eine Leserreaktion zum Thema HSV...
18.04.2018
Stimmt schon, dass ich dem VfB Stuttgart vor Saisonbeginn Abstiegskampf bis zur letzten Sekunde vorhergesagt habe. Beziehungsweise bis zur vorletzten Sekunde, weil das letzte Spiel der Saison ja beim FC Bayern stattfindet. Und nicht wegzudiskutieren die erfreuliche Tatsache, dass ich ziemlich weit daneben lag mit meiner Prognose – denn der Abstieg ist kein Thema mehr.
|
By the way 296 – entspannt zur Seite schauen, denn der VfB steht nur noch Spalier. Und dann an Kahn 2002 denken müssen...
11.04.2018
Endlich eine Niederlage. Eine deutliche noch dazu. Nix mehr zu tun mit dem Abstieg. Keinerlei Ambitionen mehr auf Europa League Qualifikation. Einige hatten ja schon gemeint, der VfB Stuttgart habe eine gute Mannschaft. Aber ätsch – hat er nicht. Warum sollte auch der hochgelobte junge und bis vor Kurzem noch gänzlich unbekannte Verteidiger mit der Beckenbauer-Attitüde plötzlich konstant auf Champions League Niveau spielen? Warum sollte unser gefühlt 38-jähriger hüftsteif gewordener Sturmochse plötzlich Tore am Fließband erzielen? Warum sollten das fleischgewordene Aufzugselfie und der vom Bosporus Heimgekehrte plötzlich spielen wie junge Götter? Da hatte der schöne Bruno, den wir früher „Fettsteiß“ nannten, und mit dem wir im Pokalfinale standen, schon recht – wir dürfen nie vergessen, wo wir herkommen.
|
By the way 295 – der VfB ist wieder da. Und jetzt wer hat’s gemacht?
21.03.2018
Der VfB Stuttgart eilt von Sieg zu Sieg, daheim, auswärts, gerne ohne Gegentor, kaum weiß man, wie einem geschieht. Natürlich bin ich bis heute keinen Millimeter, nicht einmal ein µ von der Meinung abgerückt, dass unser Präsident eine dunkle Gestalt ist, die zuallererst an sein eigenes Fortkommen denkt und der alles Schlechte dieser Welt unterstellt werden muss. Er hat uns alles genommen, was wir hatten. Und nicht nur von uns. Von unseren Vätern und von unserer Väter Väter. Manch einer (oder eine) meint sogar, von unserer Väter Väter Väter. Aber trotz alledem ist es jetzt doch mal an der Zeit, seine eigene Meinung hintan und vielmehr im Rahmen eines Selbstgesprächs die entscheidende Frage zu stellen, die da lautet:
|
By the way 294 – eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aber macht ein Kimmich einen Tuchel?
14.03.2018
Wenn der Krokus durch die Schneedecke lugt, dann wissen wir, es wird Frühling. Fliegt der Mauersegler tief, wird das Wetter schlecht, und wenn der Hund Gras frisst, fängt’s gleich an zu schiffen. Anzeichen, Vorboten, die Menschen lieben sie zuhauf, ganz egal wie aussagekräftig.
|
By the way 293 – Diesel statt Dietrich
07.03.2018
Heute dürfen Sie, liebe Leser, sich immer mal wieder über literarisch wertvolle Einschübe freuen. „Versonnen schaut Christian Prechtl seinem eigenen Rauchring hinterher“ etwa. Oder auch: „Mit der heruntergerauchten Kippe entzündet Prechtl sich gleich die nächste Zigarette.“ Weil derzeit muss ich in der Tat viel rauchen. Zur Entspannung, oder wenn ich mich mal wieder aufgeregt habe. Oder einfach aus Freude darüber, dass ich rauchen darf. Ist ja keine Selbstverständlichkeit, dass ich rauchen darf. Wo ich ja angeblich bald nicht mal mehr einen Diesel fahren darf. Zumindest keinen, der älter ist als ca eine Woche. Und mindestens fünf Plaketten hat, die mich wenigstens berechtigen, hin und wieder meine Mutter in Stuttgart zu besuchen.
|
By the way bzw 顺便说一下 292 – Habemus Beckenbauer. Und Chinese auch!
28.02.2018
Dass der VfB Stuttgart sich glücklich schätzen muss, den wirklich allerbesten Sportvorstand aller Zeiten und Welten in Amt und Würden zu haben, das weiß inzwischen hoffentlich jedes Kind. Denn man darf davon ausgehen, dass alle Erwachsenen, Bürger und Menschen da draußen in den Wohnstuben Samstag Nacht vor der Glotze hocken und diesem unserem besten Sportvorstand ever im ZDF Sportstudio mit vor Erregung angehaltenem Atem dabei zusehen und zuhören, wie er es ihnen gibt. Wie er ihnen erklärt, dass er gar nicht genug zu loben sei, in schwierigstem Umfeld, verkannt, verschmäht, widrige Bedingungen, und natürlich dürfe man auch nicht vergessen, wo wir herkommen. Jedes Wort merken sich die aufmerksamen Erwachsenen, Bürger und Menschen – denn am Sonntag beim gemeinsamen Frühstück können sie das alles ihren Kindern erzählen.
|
By the way 291 – und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt der HSV daher...
21.02.2018
Es ist schon komisch mit dem Profifußball in Deutschland. Da heißt es einerseits, das „Business“ sei immer professioneller, da müssten die Strukturen und die Personalien stimmen, sonst ginge gar nix. Trainer sind Laptoptrainer, es wird nicht mehr rausgegangen und gespielt, sondern es wird Box to Box verschoben mit halb abknickendem Neuner – ein ehedem als relativ intelligent angesehener Fußballer wie Mehmet Scholl rafft das nicht mehr und kriegt ergo kein Bein auf den Boden. Abseits der sportlichen Führung geben knallhart kalkulierende Betriebswirtschaftler den Takt vor, gerne hinter den Kulissen, weil im Kameralicht glänzt Kalles Kopf feuerrot neben Uli.
|
By the way 290 – die arschlochfreie Insel als Modell für den Mittelweg zwischen Gleichgültigkeit und Daueraufschrei.
07.02.2018
Manchmal fragt man sich, ob man es einfach mal „gut“ lassen soll. Einfach nix sagen, nix machen, auch wenn da viele Dinge passieren, die einen nicht nur subjektiv sondern ganz objektiv so richtig ankotzen, die man eigentlich auf keinen Fall unwidersprochen lassen will. Das in viel zu weiten Teilen der Gesellschaft vorherrschende Phänomen, rechte Gewalt, Hetzparolen, auf dem rechten Auge blinde Justiz, offiziell genehmigte Aufmärsche wie aus dem Nazi-Bilderbuch uswusf „nicht so schlimm“ zu finden, dass ein viel zu großer Haufen viel zu braunen Packs hier bei uns von vielen Millionen Leuten in die Parlamente gewählt und überall hin eingeladen und hoffähig gemacht wird, das sollte wirklich jeden ankotzen. Schon gleich dreimal nicht sollte ein öffentlich-rechtlicher TV-Sender in der ersten Reihe derer marschieren, die das alles „nicht so schlimm“ finden und die, noch übler, diejenigen dumm angehen, die es schlimm finden und etwas dagegen unternehmen – womit wir beim Fußball und Eintracht Frankfurt-Präsident Peter Fischer und Sven Voss vom aktuellen Sportstudio wären, der da letzten Samstag wirklich ein unsägliches Interview rausgehauen hat. Philipp Köster findet im Stern dazu genau die richtigen Worte. Er lässt es nicht einfach „gut“ sein. Sehr schade übrigens, dass Tage später auch der von mir eigentlich sehr geschätzte Patrick Wasserziehr bei Sky90 zum selben Thema eine schlechte Figur abgab.
|
|
|