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By the way 200 – zum Jubiläum gibt’s Refugees crossing in Mannheim Vogelstang, Dutt natürlich, und ein bisschen Mindestlohn...
17.02.2016
Zum Feiern und Verfassen dieser meiner 200sten Glosse der neueren Generation habe ich mich nach Berlin begeben, Zerstreuung zu suchen, Inspiration, denn ganz ehrlich: Immer über den doofen Dutt schreiben bringt’s ja wohl auch nicht. Zumal der Dutt jetzt ja gar nicht mehr doof ist sondern der Größte. Und Dié und Ruppinho und Titti und überhaupt alle Spieler, die er verpflichtet hat, haben voll eingeschlagen, in den Foren jubeln ihm die Jubelperser lauter zu als jemals. Irgendwann werden sie auch Sunjic feiern, und Heise, wenn die beiden in der Champions League Neymar und Suarez ausgeschaltet haben. Dann ist vielleicht auch Antonio Rüdiger wieder dabei, der aktuelle Nationalspieler, den der Dutt ja quasi billiger nach Rom verkauft hat als die Moskowiter den ehemaligen Nationalspieler Serdar Tasci nach München. Wobei Verkaufen ja wahrscheinlich das falsche Wort ist, weil die Römer die Kaufoption gar nicht ziehen wollen/können. Aber mit Verteidigern, die der Jogi gut findet, hat man beim VfB irgendwie gerne mal ein Problem und vergrämt sie dann halt.
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By the way 199 – Genickschuss Hoffenheim – via Abstieg zum aufrechten Gang ...
10.02.2016
Eitel Sonnenschein beim VfB Stuttgart, (Pokal is egal, auch wenn die Niederlage schmerzt, und Sunjic immer zu weit weg ist, und Die immer zu spät kommt, aber der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen, und weil man aber irgendwem einen Vorwurf machen muss: Dutt raus!)) Rückrundentabellenführer, Europa wir kommen, the sky ist he limit, und die Herren Dutt und Wahler können durchschnaufen. Dass sie immer noch am Ruder sind, dass Schlüsselspieler den Verein im Sommer verlassen werden tritt momentan in den Hintergrund, weil was zählt is aufm Platz. Und wer die bislang als Konkurrenten im Abstiegskampf bezeichneten Bremer und Hannoveraner und Hanseaten so spielen sieht, der darf mit Fug und Recht behaupten, dass diese Teams zumindest derzeit deutlich schlechter sind als der VfB. Und wer es noch schlechter braucht, der sollte mal nach Sinsheim gehen.
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By the way 198 - Dutt loben ist wie alte Socken wegschmeißen. Und Draxler lesen ist gleich Angst um den Tiger bekommen...
03.02.2016
Hätte ich ja auch schon längst drauf kommen können – den Dutt mal loben. Feiern ihn ja jetzt alle wieder wie einst im Mai. Aus Rupp wird Ruppinho, aus dem ungescouteten Titti wird der Pommes, unser großer Rückhalt, aus Notlösung Kramny wird „das richtige Gespür“, und jetzt hat er auch noch einen Innenverteidiger geholt. Den fünften. Mit den anderen Vieren ist diesem gemein, dass seine Bundesligatauglichkeit nicht über alle Zweifel erhaben ist. Aber immerhin, Serie A garantiert zumindest ein ordentliches Basiswissen an Technik und Taktik. Und im Gegensatz zu Sunjic (und Kravets) hat man den wahrscheinlich sogar mal leibhaftig beobachtet. Sehen wir also über die von Dutt als Lösung allen Übels propagierte Ära Zorniger hinweg, sagen wir mit Gunter Barner „Erkenntnis ist die Summe der Erfahrungen“, und schauen wir, wie’s weitergeht mit unserem Sportvorstand. Auch wenn’s schwer fällt, das mit dem Loben. Aber ist halt so: You stick to your Gewohnheiten, wie mit den Socken. Kosten vier Paar Neue grade mal zehn Euro, und trotzdem schleppt man die Alten, die mit kaum mehr Stoff an Ballen und Ferse, monatelang durch statt sie einfach wegzuschmeißen.
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By the way 197 – Legats Tränen, Tascis neuer Club, Mulls Schildkrötenblutcocktails, Dutt natürlich, mitsamt Dietrich, und auch Palpatine Schickhardt mal wieder...
27.01.2016
Nicht, dass ich Wintersport in der ARD schauen täte. Aber nach dem zweiten Sturz auf der Streif, dem größten Rennen des Jahres, zu einem von insgesamt gefühlten 28 Biathlon-Rennen an diesem Wochenende zu schalten, noch dazu zu einem aus deutscher Sicht extrem langweiligen, und erst nach der entscheidenden Phase wieder nach Kitzbühel zurück zu schalten, das ist einfach derart borniert und bescheuert, dass mir gar nix mehr einfällt. Außer eben, dass ich Ski schon immer bei Eurosport geschaut habe. Dort sind im Übrigen auch die um Welten besseren Kommentatoren am Werk.
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By the way 196 – vom IV, der nicht kommt. Und vom Knallgöwer, Und warum Umrühren Frauensache ist..
20.01.2016
Bei unserem heißgeliebten Verein, dem ewigen VfB Stuttgart von 1893, ist die Position des Innenverteidigers ein Problem, dass schon seit mindestens einem Jahr intern und öffentlich erkannt und diskutiert wird. Auch der qua Amtes für die Lösung dieses Problems zuständige und verantwortliche Sportdirektorvorstand Robin Dutt ließ schon mehrmals im Rahmen genereller Lobeshymnen auf das vielköpfige VfB-Scouting, wo die Scouts scouten und Listen erstellen und sich regelmäßig treffen, und der Chef, der diesen Treffen meistens fern bleibt, dann doch, gänzlich ungescoutet, einen ganz anderen verpflichtet, verlauten, mit all seiner geballten Kraft und Kompetenz sich dieses Problems annehmen zu wollen. Und also tut er – nichts! Wieso sollte er auch? Schließlich darf man sich das vorhandene Personal durch aktionistische Transferdiskussionen keinesfalls schlecht reden lassen. Und außerdem drängen sich mit Daniel Schwaab und Timo Baumgartl ja gleich zwei Profis für die Position neben Georg Niedermeier mächtig auf, die beide hinlänglich bewiesen haben, dass uns zu Recht fast jeder andere Bundesligaclub um sie beneidet. Also, Sportsfreunde, hört getrost auf, spektakuläre oder auch nur irgendwelche News in dieser Sache zu erwarten, wir brauchen nämlich gar keine Verstärkung, weil eigentlich war die Vorrunde doch top. Und die Vorsaison auch. Genau wie die davor. Und überhaupt haben wir jetzt doch einen super super kompetenten neuen... ja, was denn? Aufsichtsrat, Vorstandsberater, Generalbevollmächtigten? Keiner weiß es so genau, klar ist nur: Karl Allgöwer, der Karle, der Knallgöwer ist jetzt mit im Boot. Held unserer Jugend, einer, der die Freistöße aus 30 Metern noch vollspann reingehauen hat. Selige Erinnerung, sinnbildlich für die Situation des Vereins. Denn wir haben jetzt, quasi als Chef vom Dutt, den Vollspann-Karle, wo heute geschnibbelt, reingedreht, mit Flugbahn wider jegliche Physik geschossen wird. State of the Art sind wir, kennen alle, werden von allen geachtet, sind auf dem, um es mit Meistertrainer Daum zu sagen, ab-so-lut neuesten Stand. Und wer weiß: Möglicherweise klopft ja demnächst auch noch ein riesiger US-amerikanischer Großinvestor an. Und wenn dieser nicht am Vorzimmer unseres vielbeschäftigten Präsidenten scheitert, dann heißt es vielleicht bald #wirpackenschalke reloeaded, dann kann sich die Premier League mal wirklich warm anziehen.
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By the way 195 – Trikotzwang für Sexmobs, Capoeira für Flüchtlinge und richtig Kasalla für den FC Remscheid...
13.01.2016
Bewegte Zeiten für Rockfans und RIP-Wütige: Lemmy Kilmister und David Bowie sterben, trotz echten Rockstar-Lebenswandels für viele überraschend. Damit ist die Welt um zwei weitere Typen ärmer, die im eiskalt durchkalkulierten Marketing der heutigen Musikindustrie Ausnahmeerscheinungen waren. Denn bei aller Rechnerei und dem ganzen Business, der auch die Beiden waren, haben sie sich doch von den allermeisten anderen „Projekten“ dadurch unterschieden, dass eine gewisse Unverstelltheit (Kilmister) und manische Kreativität (Bowie) ihre oberste Maxime war, nach denen sich alles andere zu richten hatte. Irgendwie stand, zumindest aus meiner bescheidenen Warte gesehen, nicht das Geld machen im Vordergrund sondern das Musik machen, das Freak sein, das Ausleben und Ausprobieren. Und dass nun Iggy Pop quasi als letzter seiner Art immer noch am Start ist, das ist ja wohl mindestens genauso überraschend wie der Abgang der beiden Großmeister Bowie und Lemmy.
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By the way 194 – es ist, wie es ist. Und von nix kommt nix. Und Allen alles Gute!
16.12.2015
Ohne Kommunikation ist bekanntlich alles nichts. Und im heutigen Zeitalter des „totalen Fußballs“ erst recht nicht. Darüber kann man klagen, oder man kann sich damit abfinden und sich möglichst gewinnbringend damit arrangieren. Das schmutzige Spiel quasi mitspielen. Viele machen beides. Die beklagen sich drüber und nutzen gleichzeitig alle möglichen Kanäle, um ihre Botschaften zu versenden. So wie Felix Magath zum Beispiel, der sich jüngst in der FAZ eifrig mitspielend über das Diktat der Kommunikation beklagte.
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By the way 193 – vom Wahler-Bonus und Robins Friends and Family Programm. Und von der Implosion in 3, 2, 1...
09.12.2015
Wenn man lang genug sucht, findet man überall Dreck. Selbst in der saubersten Hütte. Und da den VfB Stuttgart als sauberste aller Hütten zu bezeichnen bereits seit etlichen Jahren ein geradezu impertinenter Euphemismus wäre, muss man dortselbst in Cannstatt nicht mal den Teppich heben, um den Schmutz zu sehen. Über inkompetente Kaderplanung, arrogante Alleingänge beim Scouting und fast schon vorsätzliche Demotivation wichtiger Spieler wurde an dieser Stelle bereits berichtet – heute geht der Blick auch mal gen Buchhaltung und Bilanzieren, gen Benchmarks reißen und kassieren. Und, oh Wunder, auch hier hört man von skandalösen Zuständen, deren bis heute nicht erfolgte Bekanntmachung fast ebenso skandalös ist wie die Sache selbst, wenn sie denn wahr ist. Leider ist allerdings allzu vieles wahr, was man so hört vom VfB, dem wohl einzigen Proficlub in Deutschland, bei dem Ehrenratsmitglieder und Ehrenmitglieder gemeinsame Brand-Leserbriefe an die Zeitung schreiben. Da hat wohl schon die Selbstzerlegungsphase begonnen, Implosion in 3, 2, 1...
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By the way 192 – fünf vor Zwölf beim VfB, totaler Neuanfang führt zu völliger Vernichtung. Verrückt, wer da eingreifen wollte...
02.12.2015
Manche mögen mich nicht. Das ist legitim, schließlich mag ich ja auch nicht alle. Zum Beispiel Robin Dutt und Bernd Wahler, die beiden Rookies an der Front beim VfB Stuttgart. Und den strippenziehenden Anwalt Schickhardt, den mag ich auch nicht. Allerdings nicht etwa, weil mir einer der Herren die Frau ausgespannt hätte (wie mancherorts spekuliert). Ich kenn die Drei ja persönlich gar nicht, und vielleicht sind die sogar ganz nett, so rein privat. Zumindest theoretisch ist dies durchaus möglich, wenn auch unwahrscheinlich. Ich mag nicht, was diese Herren beim VfB Stuttgart machen. Soweit man im Falle Wahler überhaupt von „Machen“ sprechen kann. Denn außer ab und zu leere Worthülsen abzusondern macht der für seine 500.000 Euro im Jahr ja bekanntlich gar nix. Ok, manche erzählen, er ginge täglich gegen halb Elf in die VfB-Rehawelt zur Massage, zum immer locker bleiben. Und dann kurz Hallo sagen auf der Geschäftsstelle, vor dem Lunch. Und nach dem Lunch wieder heim. Warum auch nicht, Präsi bleibt im Hintergrund, der Sportchef hat die Lage ja im Griff. NICHT!
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By the way 191 – möglicherweise eine Polemik wider den Dutt. Und fast ein Oscar für das Schicksal...
25.11.2015
Fast wäre es soweit gewesen: Ich hätte mir eine Niederlage des VfB Stuttgart in Dortmund gewünscht. Eine möglichst hohe Niederlage. Damit sie endlich diesen Trainer feuern. Ist jetzt nicht mehr nötig, und es ist mir momentan egal, wen sie statt dessen holen - zunächst mal viel Glück für Jürgen Kramny. Alles besser als bisher. Wobei das Grundübel ja gar nicht der Trainer ist, denn wie der so drauf ist, das wusste man vorher. Das Grundübel kommt in Gestalt derer daher, die diesen Trainer Zorniger mit Dreijahresvertrag verpflichtet haben. Es hat drei Köpfe, dieses Grundübel. Dutt und Wahler. Und sie haben beide den gleichen Anwalt. Der heißt Schickhardt. Der Schmidt-Kopf wurde zwischenzeitlich abgeschlagen, aber die drei verbliebenen müssen ebenfalls rollen. Sie verzeihen mir hoffentlich diesen Hydra-Sprech – natürlich mein ich das nicht wörtlich. Wäre ja auch schlimm, wenn anstelle eines abgeschlagenen Kopfes gleich zwei Neue nachwüchsen. Und der Kopf in der Mitte unsterblich wäre. Wobei Dutt mit üppigem Vierjahresvertrag ja quasi unsterblich ist. Und Wahler nur auf Drängen des Aufsichtsrates entfernt werden kann. Und Schickhardt gar keine offizielle Funktion im Verein hat. Dafür aber Provision kassiert, wenn er seine Schützlinge in Cannstatt unterbringt. Fragen Sie ihn doch mal, wie viel er damals bekommen hat für Armin Veh. Oder für die anderen, die er hier platziert hat. Zuletzt Dutt. Palpatine Schickhardt immer dabei, ganz wichtiger Mann, füttert sein Ego mit furchtlosen Treuen.
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