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News

By the way 170 – heute mit Problemen, die größer sind als der VfB. Und mit den Ziegen-Penetrierern vom anderen Ende der Welt...
10.06.2015
Blatter hat es erstmal geschafft. Die Medienmeute ist weitergezogen, die nächste Sau durchs Dorf zu treiben. Obwohl es zwischenzeitlich ja mal so aussah, als müsste schon mindestens Helmut Kohl sterben, um FIFA-Gate von den oberen Hälften der Titelseiten zu verdrängen. War aber nicht nötig, Helmut hält durch, dafür dann alle schnell nach Elmau. Also alle, außer den paar Hanseln, den Gegnern. Die hält der bayerische Apparat einfallsreich vom Demonstrieren ab, weil demonstrieren dürfen, dass fordern wir zwar immer von den anderen, den Ägyptern und Türken und so, aber bei uns, da ist so was ja gar nicht nötig. Bei uns alles in Ordnung. Also hören Sie mal, das wäre ja noch schöner, wenn irgendwelche langhaarigen Ungewaschenen beim Bauer X einfach so auf dem Acker campieren würden. Sie fragen, warum wir da jetzt alles umgepflügt haben, aber die olympischen Spiele nicht wollten? Also Sie trauen sich ja was, das müssen wir schon sagen...

By the way 169 – Kleinkaliber statt Magnum? Fragen an den VfB Stuttgart...
27.05.2015
Die Emotionen, die Spannung, das Bier – wäre man nicht seit 40 Jahren Fan des VfB Stuttgart, man könnte hellauf begeistert sein von diesem wahnsinnigen Kampf um den Klassenerhalt. Aber man hat nun mal bereits den Aufstieg miterlebt und seither alle wichtigen und die meisten unwichtigen Spiele, und man musste miterleben, wie ein großer Club inmitten der wahrscheinlich reichsten Region des Universums geradezu systematisch heruntergewirtschaftet wurde und hauptsächlich als Betätigungsfeld zum Ausleben der Profilneurosen mehr oder weniger abgehalfterter Ex-Wirtschaftsleute dient.

By the way 168 – der VfB hat die Wüste fast durchquert, die Oase ist in Sicht. Dort warten Eisenbahnschienen, Teer und Federn...
20.05.2015
Noch ein paar Tage hoffen und bangen, dann kann die konkrete Aufarbeitung der Causa VfB Stuttgart beginnen. Natürlich versehen mit dem Hinweis, dass diese Mannschaft wohl auf Jahre quasi unschlagbar sein wird. Dass dieses die Mannschaft ist, an der sich Real, Barca und der FC Bayern werden messen müssen. Hat ja immerhin der Herr Metzelder gesagt, der Stuttgarter Sturm (zu großen Teilen von Fredi Bobic verpflichtet) sei nur noch mit Real Madrid und dem FC Barcelona zu vergleichen. Da können einem die Gegner schon leidtun...

By the way 167 – der VfB als Blaupause, und Schickhardt als Schröcksnadel oder Mini-Blatter...
13.05.2015
Ganz egal, wie das nun ausgeht (und die Szenarien lauten GAU oder Super-GAU) – beim VfB Stuttgart müssen Präsident und Aufsichtsrat zurücktreten. Zumindest vom Präsidenten ist zu hören, dass er das längst auch für sich selbst beschlossen hat. Fix und fertig sei er, mache außer unauffällig bleiben schon längst gar nichts mehr (als ob er jemals was anderes getan hätte...). Vor allem aber jene müssen weg, die diesen Präsidenten installiert haben. Dieselben übrigens, die auch den Präsidenten vor Wahler installiert haben. Die zu diesem Zwecke mithilfe des im deutschen Profifußball schier allmächtigen Anwalts Christoph „Palpatine“ Schickhardt Briefe an die Mitglieder verschickten, in denen sie ein völlig an den Haaren herbeigezogenes Szenario beschworen, wonach die Nichtzustimmung zu ihren Plänen quasi die sofortige Auflösung des Vereins zur Folge hätte.

By the way 166 – es gibt welche, die sind tatsächlich noch dümmer als die Funktionäre des VfB, und van der Vaart ist wirklich an allem schuld...
06.05.2015
Van der Vaart! Dieser kleine, schiefgesichtige holländische Ehebrecher ist an allem Schuld. Zumindest, seit er auf dem Platz so gar nichts mehr hinbekommt, freistoßtormäßig. Denn jetzt erfüllt er wirklich alle Kriterien für den Status als globaler Sündenbock. Die schlimme Verletzung des Mainzers Elkin Soto hat er quasi absichtlich und vorsätzlich herbeigeführt, so wie er an jedem Spieltag etwas Schlimmes absichtlich und vorsätzlich herbeiführt. Und Heidel gleich umso größer, neuen Einjahresvertrag rausgehauen, friedensnobelpreisverdächtig. Kostet ihn aber nix, den alten Angeber, zahlt alles die Versicherung.

By the way 165 – wenn Waldemar Hartmann so viel Snickers äße wie Utz Claassen, dann wäre sein Kopf dreimal so dick wie der von Klaus Allofs...
29.04.2015
„Abstiegskampf ist die neue Meisterschaft“, heißt es vermehrt in den einschlägigen TV-Sendern, und dieser Abstiegskampf treibt in der Tat seltsame Blüten. Da führt der VfB Stuttgart zur Halbzeit mit 2:0 gegen Freiburg, und man versucht vergeblich sich zu erinnern, wann die lieben Lampen eine solche Führung zuletzt herausschießen konnten. Ist einfach zu lange her. Und der HSV trifft gegen Augsburg gleich drei Mal, Doppeltorschütze Lasogga, an der Seitenlinie führt der schöne Bruno Freudentänze auf. Schön für den Hanseaten, der Zentrum noch mit C schreibt. Nicht schön für den Schwaben, der das C am liebsten immer zwischen S und H packt. Aber immerhin super spannend, zumal auch die ansonsten gerne mal Punkte wehrlos abliefernde TSG von 1899 in Hannover wider Erwarten volle Suppe einen Dreier mitgenommen hat. Das bleibt eng bis ganz zum Schluss, selbst Paderborn noch mit allen Möglichkeiten. Und am Ende kommt’s wie’s kommen muss: Die kleinen Aufsteiger gehen runter, dazu ein Großer mit H, und der VfB spielt Relegation gegen den KSC.

By the way 164 – Palpatine Schickhardt will Thomas Tuchel nicht, dafür reptiloides Rauskärchern beim VfB, und keine Champions League für den MTV?
22.04.2015
Dass VfB-Finanzchef Ulrich Ruf nach 35 Jahren auf der Kasse des Vereins seinen Abschied nimmt, ist nicht per se schlecht. Alte Zöpfe müssen halt irgendwann abgeschnitten werden, und als Verschwörungstheoretiker mit Hang zum Reptiloidismus gehört Ruf für mich ohnehin seit Jahren zum kleinen Kreis der Chefechsen beim VfB. Dass aber der planmäßig zum 30. Juni dieses Jahres terminierte Ruhestand nun per sofort auf vorgestern vorverschoben wurde, aus „gesundheitlichen Gründen“, das macht mich ja gleich schon wieder unruhig nach einer neuen Oberechse suchen, die hier die Strippen zieht, das Beil fallen und die Köpfe rollen lässt.

By the way 162 – Medien, Menschen, Germanwings, und warum der geifernde Schwarm ein bigotter Haufen ist...
01.04.2015
Fast hätte ich diesen Text vorziehen müssen, diese seit Menschengedenken Mittwochs erscheinende Glosse schon früher schreiben müssen, rausranten müssen geradezu, um es im digitalen Neusprech zu sagen. Zu sehr kotzte und kotzt der Schwarm mich an mit seinem Empörungsgeschrei. Da fliegt einer sich selbst und 149 andere Menschen in den Tod, und was passiert? Mit geiferndem Schaum vor dem Mund wird für die Wahrung der Persönlichkeitsrechte dieses Arschlochs eingetreten, wird die Nennung seines Namens angeprangert, das Zeigen seines Wohnortes. Die Tatsache, dass er wohl seit Jahren schon depressiv war, führt zuallererst mal zum prophylaktischen Gewarne und Gemahne, durch die Bekanntmachung seiner Krankheit werde jetzt ja wohl ein Freibrief ausgestellt, allen Depressiven das Leben durch öffentliches Mobbing zur Hölle zu machen. Manche haben auch das mit der Cockpittür immer noch nicht verstanden und treten für die Unschuldsvermutung ein – der Mann könne ja auch bewusstlos geworden sein, der Ärmste. Echt jetzt?

By the way 161 – kein Gebruddel über den VfB, aber bitte jetzt die „weißen Riesen“. Und dann auch noch der Ballack...
25.03.2015
Roberto di Matteo ist ein Problem. Nicht nur, weil die verdammte Autokorrektur aus dem di immer ein die machen will, man also höllisch aufpassen muss, sich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben. Vor allem ist der Herr ein Problem, weil er meiner Theorie im Wege steht, dass Schalke 04 mit Thomas Tuchel einen Dreijahresplan für den Gewinn der Deutschen Meisterschaft entwickelt hat. Für horrendes Geld würden sie den trendenden Trainer samtseiner drei Wunsch-Vertrauten holen, ihm alle Freiheiten geben und ihn den Verein ganz nach seinem Gusto umkrempeln lassen. Shopping-Hotte im Gegensatz zum Dutt jetzt auch nicht der Sportdirektorvorstand, der dem Tuchel da reinreden wollte, dafür würde der Fleischbaron, anders als der Grinsepräsident, schon sorgen. Mit Schalke Meister werden – das wäre doch mal ein echtes Tuchel-Ziel. Wenn eben nur di Matteo nicht wäre, ein Mann, den man nicht so einfach in die Wüste schickt. Aber Geld heilt bekanntlich viele Wunden, und Schalke hat genug Geld, um auch schwerere Vergehen wider Stil oder Trainerseele nachhaltig zu kurieren bzw sich reinzuwaschen von den dunklen Flecken des schmutzigen Geschäfts.

By the way 160 – vor lauter Grexit fast kein Fußball. Dafür aber gut vorbereitet auf die Revolution, mit Quote 15 auf ‪#‎VfBKSC‬...
18.03.2015
Wenn nun der Portugiese insgesamt so gut in Schuss wäre wie Cristiano Ronaldo, dann wäre was los. Also wenn der Portugiese an sich jetzt drauf käme, dass das, was die Griechen können, er schon lange kann, dann wäre Musik drin. Aber der Portugiese einfach zu lethargisch. Der Portugiese schon immer Phlegma. Daher auch nie Titel geholt, außer U irgendwas.

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