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Richtigstellung
28.04.2016
Bezüglich meiner Äußerung in "By the way 197" vom 27. Januar 2016 sowie "By the way 209" vom 27. April 2016, wo ich behauptet habe: "(…) Auch Kravets übrigens verpflichtet, ohne ihn auch nur ein Mal live gesehen zu haben. (…)" sowie auch "(…) Dass aber Robin Dutt oder ein anderer VfB-Verantwortlicher von Rang diesen Spieler live bei einem Spiel vor Ort gesehen hat, das war und ist nirgends zu hören.(…), stelle ich folgendes fest:

By the way 209 – vom Abmahnen. Und mit der Frage, was Herrn Dutt mehr interessiert als das Spiel des VfB gegen Dortmund...
27.04.2016
Wie das aussieht, wenn der VfB Stuttgart nach einer komplett blutleeren Vorstellung wie zuletzt in Augsburg eine laut herausposaunte „schonungslose Aufarbeitung“ vornimmt, das konnte man am Samstag beim 0:3 gegen Borussia Dortmund sehen. Hergespielt wurden sie wie bocklose Pubertierende. Körperlos spielten sie, zum zweiten Mal in Folge nicht eine einzige gelbe Karte sahen sie, die Teilnahmslosigkeit der Mannschaft auf dem Platz nahm bisweilen schon skandalöse Züge an. Und danach stellt sich Sportvorstand Dutt vor die Mikrofone und sagt, das Spiel gegen den BVB interessiere ihn „Nullkommanull“. Vielleicht interessieren ihn ja andere Sachen mehr. Zum Beispiel die mir durch eine vom VfB mandatierte, renommierte und im Presserecht bestens aufgestellte hanseatische Kanzlei zugestellte kostenpflichtige Abmahnung inkl. der Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und der Übernahme der Rechtsanwaltskosten wegen einer Äußerung, die am 27. Januar dieses Jahres in By the way 197 wie folgt zu lesen war: „Auch Kravets übrigens verpflichtet, ohne ihn auch nur ein Mal live gesehen zu haben.“ Der zeitliche Zusammenhang der Abmahnung mit den kolportierten kritischen Nachfragen des Aufsichtsrates an Dutt zu genau diesem Kravets-Sachverhalt ist sicher rein zufällig.

By the way 208 – der VfB am Abgrund, und immer noch niemand in Sicht, der Dutt kritisch hinterfragen könnte
20.04.2016
Dass der VfB Stuttgart mit der Absage an Thomas Tuchel eine quasi einmalige Chance für einen echten Neubeginn geradezu vorsätzlich vergeben hat, das sollte mittlerweile auch dem letzten Jubelperser klar geworden sein. Ebenso wie die Tatsache, dass mit der Verpflichtung von Robin Dutt (und in der Folge Alexander Zorniger) ein großer Schritt weiter in Richtung Abgrund unternommen wurde. Und das, obwohl weite Teile der Fußballbranche nicht nur hinter vorgehaltener Hand heilfroh sind, nicht oder nicht mehr mit Herrn Dutt arbeiten zu müssen. Frag nach in Bremen, frag nach in Leverkusen, frag nach beim DFB. Beim VfB fragt allerdings keiner nach. Nicht Herr Wahler, nicht der Aufsichtsrat. Die allesamt nicht einmal durch die Mitglieder entlasteten Herren Konzernstrategen lassen vielmehr den Herrn Dutt einen Buddy nach dem anderen auf die Payroll setzen – für Jobs, die offenbar eigens für diese Buddies geschaffen wurden.

By the way 207 – was erlaube Dutt?!
13.04.2016
Achtung, langer Satz: Wenn man seit dem Amtsantritt des ohne Not mit sattem Vierjahresvertrag ausgestatteten VfB Stuttgart-Sportvorstands Robin Dutt vor den ruinösen Auswirkungen dieser Personalie gewarnt hat und mit diesen Warnungen lange Zeit gefühlt mutterseelenallein auf weiter Flur stand, dann könnte man ja eigentlich so etwas wie Genugtuung verspüren darüber, dass zuletzt nicht nur seitens der Medien das Treiben des Herrn Dutt kritische Beachtung findet, sondern dass auch manch geschätzter Kollege Privatschreiber mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen ist, dass es mit dem aktuellen Führungspersonal beim VfB immer den Bach runter, aber niemals selbigen rauf gehen wird. Angesichts der im Folgenden und stellvertretend für zahlreiche weitere Klopse exemplarisch aufgeführten drei Personalien wird allerdings schnell deutlich, dass das Elend beim VfB für jede Form der Genugtuung einfach viel zu groß ist.

By the way 206 – die Rapid-Viertelstunde, der geplante Dutt-Kuntz-Wahler-Triumvirn beim VfB, und beim Santa Monica Track Club knallen die Korken..
06.04.2016
Höggschde Eisenbahn, mal ein bisschen zu diversifizieren. Daher jetzt nicht mehr nur das kernkompetenzfokussierendmäßige Dutt und Wahler raus sondern auch, das Augenmerk gen Süden, Müller raus, Ribery, Coman raus. Damit der Mario mal spielen kann, der Arme. Der war zwar in der Hinrunde regelmäßig am Start und hatte sich richtig schwer verletzt, aber das Rumgeheule darüber, dass jetzt statt des wiedergenesenen Götze solche Gurken wie die oben Genannten spielten, das nahm zuletzt ja schon hysterische Züge an. Zum Glück hat Pep sich schließlich erbarmt und gegen die Eintracht mal Costa draußen gelassen.

By the way 205 – mit Winnie und Winne im Ferienmodus, aber nix gegen Schweinsteiger. Und Jogi hat immer Recht, außer damals mit Lahm...
30.03.2016
Längst sind die Landtagswahlen vorbei, verdrängt von neuen Fußballspielen, neuem Terror, sogar Jan Böhmermann hat die Twitterpause beendet und greift wieder ein und an. Bastian Schweinsteiger ist schon wieder verletzt, welch ein Zufall, grade als Jogi den Mario wieder mitgenommen hat. Es soll ja tatsächlich noch Leute geben die glauben, Mario sei wegen Pep aus München abgehauen. Genauso soll es auch Leute geben die glauben, das Wahlprogramm einer Partei sei ausschlaggebend für die Stimmenvergabe des Wahlvolks. Genau deswegen haben die Grünen in Baden-Württemberg 30 Prozent, und ein paar Meter weiter in Rheinland Pfalz ganze 5. Oder die SPD, die kriegt in Rheinland Pfalz 36 Prozent und in Baden-Württemberg, ähem, 12. Sicher haben alle alle Wahlprogramme gelesen und dann erstmal ordentlich abgewogen, für und wider und so. Denkernation, auf Wortspiele mit Dichter verzichte ich mal besser. Und jetzt beinharte Koalitionsverhandlungen in Stuttgart und die Frage, ob Winnie (Kretschmann bzw. neuerdings auch „Der Kretsch“) neben den Gemeinschaftsschulen auch den Winne (Hermann) opfert, als Zuckerle für die CDU.

By the way 204 – die Zukunft des VfB Stuttgart ist so sexy wie ein Michael Moore Film über das Kükenschreddern...
23.03.2016
Man hat es kommen sehen. Ein Gegner, dem die Saison völlig zu entgleiten droht, der seinen Trainer, einen Zorniger mit Haaren mit Gel drin, demnächst rausschmeißen wird, verunsichert, trotz Granaten im Kader nur Mittelmaß – so einen bauen wir auf. Nur der VfB! Da taucht Didavi ab, da kommt Kostic außen nicht vorbei (und wenn Kostic außen nicht vorbeikommt geht eh nix), Werner trifft ohnehin nicht, und die Abwehr wie unter Zorniger. Gut, dass Klein gespielt hat, auf dem können alle jetzt rumhacken. Schlecht, dass Großkreutz verletzt ist, denn mit dem lief es doch deutlich besser hinten. Und sehr schlecht, dass das Restprogramm so ist, wie es ist. Dass nämlich die nächsten beiden Heimspiele gegen Bayern und Dortmund sind, dass die Auswärtsspiele allesamt bei direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt stattfinden, Mainz und Wolfsburg mal außen vor. Durch die depperte DFL-Ansetzung gegen Bremen bekommen wir sogar einen ganz konkreten Vorgeschmack darauf, wie Montagsspiel schmeckt.

By the way 203 – heute mit Gyula Lorant und Fragen zu Frankfurt, Hoeneß-Sammer auch, aber Stuckrad-Barre schwerpunktmäßig, mit Henscheid und Frau Berg...
16.03.2016
Der Kollege meint ja nach wie vor, der Uli werde das noch bitter bereuen, dass er nicht gleich am Tag seiner Freilassung zum Franz nach Salzburg gezogen ist. Hundertpro werde da weiter emsig gebuddelt und gegraben und gesucht – und irgendwas finde man ja immer, was man einem anhängen könne. Zumal den Uli gleich nochmal einfahren und einsitzen zu sehen ja sicherlich für viele Untervögelte und Global-Neider mindestens sinnstiftend wäre in ihrer ansonsten scho au eher traurigen Existenz. Das Thema Bayern ohnehin durchaus spannend grade. Ist Sammer so still, weil er demnächst gefeuert wird, für Uli den Platz frei zu machen? Oder wird die Satzung geändert, der Tribünenplatz wieder freigemacht für Vereinspräsident Hoeneß? Das Herz klopft laut in der Bayern-Brust, klopft schnell wie ein PANIKHERZ, denn heute Abend geht’s gegen Juve schon ans Eingemachte. Klarer Sieg, Champions League, oder vorzeitiger Verfall und Pep-Beben? Schon geil, unser Fußball, Gefuchse auf und neben dem Platz.

By the way 202 – Musste Damon Ballack spielen? Kommt der Sozialdemokrat aus dem Sofa? Und was macht Schickhardt? Fragen, Fragen...
09.03.2016
Wahlen und Wetter, eine spannende Themenkombination. Erst recht dann, wenn wirklich spannende Wahlen anstehen. So wie in Baden-Württemberg am Sonntag. Da weiß doch keiner, mit wem sich die neuerdings wieder reinkommenden Liberalen diesmal ins Bett legen. „Winnie oder das Wölfchen“, war zu lesen, konnte man sogar wetten drauf. Von keiner Forschungsgruppe bislang gestellt wurde freilich die Frage aller Fragen: Kommt der Sozialdemokrat aus dem Sofa? Oder schifft es draußen, und er bleibt einfach liegen?

By the way 201 – Namedropping statt ‪#‎VfB‬: di Caprio, Damon, Bosbach, Beuys, Schäuble und die Schmidteinander Hupfdolls...
24.02.2016
Seit neuestem trinke ich meinen Whiskey immer on the rocks. Das mach ich nicht, um den Frust darüber hinunterzuspülen, dass ausgerechnet meine letztwöchige Jubiläumsglosse deutlich weniger Leser hatte als ihre Vorgänger, nein, dafür dürfen Sie sich schon selbst schämen. Hier einfach nicht mehr reinschauen, bloß weil es nicht mehr ausschließlich um den VfB Stuttgart geht, das geht ja wohl gar nicht. Ich trinke vielmehr kalt, weil Kalttrinken quasi Sport. Auch Bier super geeignet. Körper arbeitet, verbrennt Kalorien, weil er die Drinks von 4 auf 37 Grad bringen muss. Tolle Sache das. Hätte dem Leonardo di Caprio allerdings auch nichts genutzt im Revenant. Der musste schon das Pferd aufschneiden, um nicht zu erfrieren. Und jetzt tun alle so, als müsse der dafür unbedingt den Oscar kriegen. Als ob er das erfunden hätte mit dem Tier aufschneiden. Als ob nicht schon Jack London ca 1908 davon geschrieben hätte (verfilmt u.A. in „To build a Fire“). Als ob nicht schon in John Irvings „Mittelgewichtsehe“ das Baby in der aufgeschnittenen Kuh geboren wird. Von Luke Skywalkers Tauntaun auf dem Eisplaneten mal ganz zu schweigen. Ich plädiere also hiermit laut und deutlich dafür, dem Leo den Oscar wieder nicht zu geben. Erstens, weil Hollywood doch ganz klar diese Story braucht vom Superduperstar, der nie den Oscar bekommt. Zweitens, weil das mit dem Pferd halt doch nicht so neu und Sensation ist sondern eigentlich alter Hut. Und drittens, weil Matt Damon mit dem Marsianer einfach besser ist. Der nimmt genauso 30 Kilo ab und kriegt nen langen Bart. Der muss sich viel komplexer wärmen als mit dem schnöden Aufschneiden eines Tieres. Und der hat obendrein auch noch David Bowie als Soundtrack. Das sollte doch reichen. Zumindest für den Oscar als bester Film plus Hauptdarsteller.

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